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    gelassen . stark . beweglich

    20. November 2025

    Aikido – Kinder lernen miteinander

    Aikido ist eine japanische Kampfkunst, die alle Elemente eines Kampfsports enthält – ausser Wettkämpfen. Das macht sie besonders kindgerecht. Der ganze Körper wird trainiert, und Kinder entwickeln wichtige motorische Fähigkeiten wie Koordination, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer.

    Weil es im Aikido keine Turniere gibt, ist das Verletzungsrisiko gering. Niemand muss „um jeden Preis“ gewinnen. Stattdessen üben die Kinder miteinander, lernen aufeinander Rücksicht zu nehmen und können ihre Fähigkeiten in ihrem eigenen Tempo verbessern. Das schafft Selbstvertrauen – ganz ohne Wettkampfdruck.

    Aiki-Jo: Stocktechniken aus dem Aikido

    Im Aiki-Jo arbeiten wir mit dem Jo, einem Holzstock aus dem Aikido. Kinder sind meist sofort begeistert – der Jo fühlt sich besonders an, macht Freude und fordert gleichzeitig Konzentration.

    Schon die verschiedenen Arten, wie man den Stock hält, sind eine Herausforderung. Dazu kommen viele Möglichkeiten, ihn für Abwehr- und Angriffstechniken einzusetzen. Der Jo hilft Kindern, ihren Körper besser zu koordinieren und klare, fliessende Bewegungen zu lernen. Fortgeschrittene Techniken ermöglichen sogar Würfe mithilfe des Stocks – natürlich kontrolliert und kindgerecht.

    Sicherheit und Werte gehen vor

    Gerade beim Training mit Kindern steht Sicherheit an erster Stelle. Deshalb lernen die Kinder von Anfang an einen verantwortungsvollen Umgang mit dem Stock.

    Genauso wichtig sind uns die Werte der traditionellen japanischen Kampfkunst:
    Disziplin, Respekt und Rücksichtnahme.
    Diese Haltung schafft eine ruhige Trainingsatmosphäre und senkt das Verletzungsrisiko zusätzlich.

    So läuft eine typische Aiki-Jo-Stunde ab

    Nach der formellen Begrüssung (ein Thema für einen eigenen Beitrag) starten wir spielerisch mit Aufwärmübungen. Diese fördern die motorische Entwicklung und bereiten den Körper optimal auf das Training vor.

    Auch das richtige Abrollen – vorwärts, rückwärts und seitwärts – wird geübt. Es stärkt Körperbewusstsein und beugt Verletzungen vor.

    Anschliessend beginnt das eigentliche Stocktraining mit:

    • Einzeltechniken,
    • Bewegungsabläufen (Katas)
    • und Übungen zu zweit.

    Zwischendurch lockert ein kurzes Spiel die Stunde auf.

    Vor dem Abschluss des Trainings werden die Matten gewischt, damit die nächste Trainingsgruppe das Dojo in einwandfreiem Zustand übernehmen kann.